Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Übernachtungen/Veranstaltungen in der Marienburg Niederalfingen und den Tagungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen beziehen sich auf alle Leistungen und Lieferungen, die in Zusammenhang mit Veranstaltungen in den vorgesehenen Arbeits- und Gruppenräume stehen und deren Durchführung betreffen. Diese Bestimmungen gelten aber auch für alle weiteren Räume, Zimmer, Vitrinen, Wand- und andere Flächen sowie Räume von Veranstaltungsbereichen, die mit der Marienburg in Verbindung stehen.

Als Vertragspartner gelten der Veranstalter und die Marienburg Niederalfingen. Die Marienburg Niederalfingen ist berechtigt, eine Vorauszahlung in angemessener Höhe zu verlangen, wenn der Besteller nicht gleichzeitig Veranstalter ist.

 

Es gelten folgende Allgemeine Bedingungen

01. Mit der Bestätigung des Jugend-, Bildungs- und Freizeithauses Marienburg Niederalfingen über die Reservierung von Räumen und Flächen sowie die Vereinbarung von Lieferungen und Leistungen wird sowohl die Reservierung als auch Vereinbarung für den Veranstalter und des Jugend-, bzw. Bildungs- und Freizeithauses  bindend. Gleichzeitig wird mit der Überlassung von Räumen, Vitrinen und Flächen ein Mietverhältnis begründet. Es bedarf einer schriftlichen Genehmigung des Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithauses, wenn Räume, Vitrinen und Flächen unter- oder weitervermietet werden.

 

02. Liegen zwischen Vertragsabschluß und Veranstaltung mehr als 120 Tage, behält sich das Jugend- bzw. Tagungshaus das Recht einer Preisänderung vor.

 

03. Sämtliche Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus-Rechnungen sind sofort nach Rechnungserhalt ohne jeden Abzug zahlbar.

 

04. Dem Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus muss 14 Tage vor der Veranstaltung die endgültige Teilnehmerzahl bekannt gegeben werden, um eine sorgfältige Vorbereitung zu gewährleisten. Die gemeldete Teilnehmerzahl ist Grundlage für die Endabrechnung. Zu diesem Zeitpunkt gemeldete Personen werden komplett abgerechnet.

 

Stornogebühr:

Abbestellung/Reduzierung am Anreisetag  

Berechnung von 100% der gebuchten Leistungen

abzüglich 20% Kostenersparnis

Abbestellung / Reduzierung 1-14 Kalendertage vor der Veranstaltung   Berechnung von 66% der gebuchten Leistungen
Abbestellung/Reduzierung 15-21 Kalendertage vor Veranstaltung   Berechnung von 33% der gebuchten Leistungen
Abbestellung/Reduzierung bis 22 Kalendertage vor Veranstaltung   Berechnung von 20% der gebuchten Leistungen
Abbestellung/Reduzierung 3 Monate vor Veranstaltung   kostenfrei

 

 

05. Das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus behält sich den Anspruch der Mietzahlung einer nicht durchgeführten Veranstaltung vor, wenn diese außerhalb seiner Verantwortung liegt. Das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus hat darüber hinaus Anspruch einer Vergütung von zusätzlichen Serviceleistungen (z.B. Verköstigung), je nachdem, zu welchem Zeitpunkt die Veranstaltung aufgehoben wird. Gemäß Ziffer 1 und Ziffer 4 der allgemeinen Geschäftsbedingungen ergibt sich die Höhe der Miete und Vergütung.

 

06. Verluste und Beschädigungen durch den Veranstalter, seine Mitarbeiter oder sonstigen Hilfskräften werden vom Veranstalter getragen. Der Veranstalter kann dafür vorgesehene Versicherungen abschließen, bzw. obliegt es dem Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus solche zu verlangen. Die Anbringung von Dekorationsmaterial oder sonstigen Gegenständen an den Wänden ist mit dem Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus abzustimmen. Der Auftraggeber muss die Gewähr von feuerrechtlichen Bestimmungen diverser Dekorationsmittel erbringen, das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus kann die Bestätigung des zuständigen Brandschutzes verlangen. Nur bei eigenem Verschulden haftet das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus für Verlust oder Beschädigung mitgebrachter Gegenstände.

 

07. Wenn seitens des Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithauses oder auf Verlangen des Veranstalters, technische oder sonstige Einrichtungen von Dritten beschafft werden, handelt es im Namen und auf Rechnung des Veranstalters. Dieser stellt das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus aus allen Ansprüchen der Überlassung seitens Dritter frei und haftet für die pflegliche Behandlung und ordnungsgemäße Rückgabe dieser Einrichtungen.

 

08. Speisen und Getränke dürfen vom Veranstalter nicht mitgebracht werden, außer in Sonderfällen, wobei es einer schriftlichen Vereinbarung bedarf. Das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus berechnet in diesem Fall eine Servicegebühr und/oder Korkgeld. Bei mitgebrachten Speisen behält sich das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus vor, Proben von diesen einzubehalten.

 

09. Alle Veröffentlichungen (Zeitungsanzeigen, die Einladungen zu Verkaufsveranstaltungen und Vorstellungsgespräche beinhalten) bedürfen der schriftlichen Genehmigung des Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus. Wenn solche Veröffentlichungen ohne vorherige Zustimmung erfolgen und wesentliche Interessen des Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithauses beeinträchtigen, kann das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus diese Veranstaltungen absagen, entsprechend Ziffer 5 der allgemeinen Bedingungen (Zahlung der Miete und einer Vergütung).

 

10. Bei begründetem Verdacht, seitens des Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithauses, dass die Veranstaltung den Geschäftsbetrieb stört, die Sicherheit oder den Ruf des Hauses gefährdet, sowie höhere Gewalt, kann die Veranstaltung abgesagt werden.

 

11. Von jeder Gruppe ist eine Person zu benennen, die für die Zeit des Aufenthaltes die volle Verantwortung für die Gruppe trägt und Ansprechpartner für das Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus ist.

 

12. Im Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithaus Marienburg ist die Mithilfe im Haus erforderlich. Die Dienste umfassen das Eindecken und Abräumen der Tische bei allen Mahlzeiten und die Mithilfe beim Abtrocknen. Am Abreisetag sind die Schlafräume bis 09.00 Uhr besenrein zu verlassen und die Betten in den Anfangszustand zu versetzen.

 

13. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Sitz des jeweiligen Jugend- bzw. Bildungs- und Freizeithauses.

 

14. Sollte eine Bestimmung der allgemeinen Bedingungen unwirksam sein, so berührt das die Gültigkeit der anderen Bestimmungen nicht. Anstelle der ungültigen Bestimmungen gilt eine ihr möglichst nahe kommende gültige Bestimmung. Abweichende Vereinbarungen oder Nebenabreden müssen schriftlich festgelegt werden.